Spatenstich zum Gleiswendel

Noch bevor sich der Gleiswendel Alp Nord zum ersten Mal im Kreis dreht, bereitet er Kopfzerbrechen. Schuld ist eine Weiche, die direkt beim Übergang vom Schattenbahnhof in den Wendel liegt. Für einen sanften Übergang bleibt da kaum Platz, und die Eisenbahn kennt bekanntlich keine Gnade mit Knicken im Gleis. Was tun? Die Lösung ist so simpel wie wirksam: Das erste 60-Grad-Kreissegment fällt weg. Damit bleibt die Einfahrt in den Schattenbahnhof eben, und die Züge rollen ruhig und sicher ein und aus. Doch Verzicht hat seinen Preis, denn die erste Umdrehung wird steiler. Statt 3,2 steigt der Wendel nun mit 3,6 %. Tests mit unterschiedlich schweren RhB-Kompositionen lassen sich damit aber verschmerzen, die vier Zehntelprozent mehr sind aber durchaus spürbar!

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